The Esquires

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The Esquires
The Esquires, Berlin, Schloss Charlottenburg, Winter 1966-67
The Esquires, Berlin, Schloss Charlottenburg,
Winter 1966-67
Gründung 1964 in West-Berlin
Wappen westberlin.png
Auflösung 1967
Genre Beat
Website Weiteres zur Geschichte der Band
Gründungsmitglieder
Gesang Gert Martin
Gitarre Gesang Hans-Joachim Klein
Gitarre Gesang Herbert Kade
Bass Alfred Friedrich
Schlagzeug Wolfgang Billmann
Ehemalige Mitglieder
Keyboards Ralph Billmann
Bass Peter Gemmrig

"... Wir spielten Beat- und Popstuecke, vor allem der Beatles, aber genauso der Rolling Stones oder Kinks. ... in West-Berliner Kneipen, Jugendheimen und Bandwettbewerben ... insgesamt um 160 bis 170 Auftritte. In Gaststaetten mit jugendlichem Publikum erreichten wir besonders Erfolg, so im Heideschloss in Berlin-Hakenfelde ..." (geschlossen seit April 2017). The Esquires hatten "bereits im Sommer 1966 einige Stuecke im Studio aufgenommen. ..." - Aus: Mozart hatte den Blues, von Wolfgang Billmann, 2025, 'Weiteres zur Geschichte der Band' (mit Passwort)

Audio (mp3)[Bearbeiten]

Berliner Konzerte mit den Esquires, 1965-67[Bearbeiten]

Endspiel England-Deutschland, Fußballweltmeisterschaft 1966[Bearbeiten]

Veranstaltung Ort
30. Juli 1966 The Esquires Heideschlößchen
1965
1966
ca. 1967


EsquiresDeutschlandhalle1965.jpg

The Esquires, Deutschlandhalle, Herbst 1965


TheEsquires2009.JPG

The Esquires, Wiedersehens-Treffen, Berlin 2009


Weitere Beispiele mit besonderen Ereignissen bei Esquires-Auftritten[Bearbeiten]

Es gibt auch Spuren zu Auftritten in der Grünen Hölle.

Gaststätten, Freitag-Samstag-Sonntag (und mehr), 4 Wochenenden/Monat, ca. 140 Auftritte[Bearbeiten]

  • Gemütllicher Paul, Berlin-Kreuzberg, April-Juni 1965, ca. 35 Auftritte
  • Heideschloss, Berlin-Hakenfelde (Spandau), Oktober-November 1965, Mai-Juni 1966, ca. 50 Auftritte
  • Paradiso (Grüne Hölle), Berlin-Schöneberg, August 1965, ca. 12 Auftritte
  • Western Saloon, Berlin-Spandau, Februar 1966, ca. 10 Auftritte (Abbruch)
  • Old Sammy Saloon, Berlin-Wedding, März 1966, ca. 12 Auftritte
  • Prairie Saloon, Berlin-Kreuzberg, September 1966, ca. 12 Auftritte
  • NCO Club (Andrews Barracks), Berlin-Lichterfelde, Dezember 1966, ca. 12 Auftritte

Gaststätten, einzelner Abend, ca. 15 Auftritte[Bearbeiten]

  • Amandus, Berlin-Moabit
  • Biens Festsäle, Berlin-Moabit
  • Conny's Nightclub, Berlin-Schöneberg
  • Deutschlandhalle, Berlin-Messedamm
  • Kleingartenverein, Berlin-Pichelsdorf (Spandau)
  • Neue Welt, Berlin-Hasenheide (Neukölln)
  • Pal Joe, Berlin-Rathenauplatz
  • Töff Töff, Berlin-Reinickendorf, mit The Hound Dogs
  • etc.

Jugendzentren & Band-Wettbewerbe, einzelner Abend, ca. 10 Auftritte[Bearbeiten]

  • Borsigwalde
  • Haus der Jugend (Zehlendorf)
  • Kreuzbergstraße
  • Schlachtensee
  • Schulstrasse
  • Soorstraße
  • Sundgauer Straße (eigentlich: Brettnacher Straße) [1]
  • Wannsee
  • Zehlendorf Süd
  • Zillestraße
  • etc.

Esquires-Coversongs, Inspirationsquellen und Übungsräume[Bearbeiten]

Auswahl von nach Bands geordneten rund 50 Coversongs, die The Esquires häufig spielten: siehe [2]

'... Einfluesse (Bands & Coversongs, gespielt von The Esquires):

The Beatles

  • "All My Loving"
  • "Dizzy Miss Lizzie"
  • "Do You Want To Know A Secret"
  • "Girl"
  • "Money"
  • "Paperback Writer"
  • "Rain"
  • "Roll Over Beethoven"

Rolling Stones

  • "As Tears Go By"
  • "Everybody Needs Somebody" ...'

usw.

Quellen der Beat- und Soul-Hits 1964-67 [3] [4] [5] waren meist der BFBS [6] und der AFN [7], die man in West-Berlin gut empfangen konnte, seltener Radio Luxemburg [8] mit meist schlechtem Empfang und wenig deutsche Rundfunksender [9] [10], die anfangs zögerlich jene englischsprachigen Songs spielten. Auch andere Bands, deren Auftritte man besucht hatte, dienten als Vorbild. Jedes Esquires-Mitglied hörte seinen Part aus den Hits heraus, in der Regel einmal wöchentlich zusammen probten die Esquires-Mitglieder zwar am Songoriginal orientiert, doch letztlich wurde 'zurechtgespielt' im eigenen Esquires-Stil. Selten konnte man sich zum Einüben ein Tonbandgerät oder eine Schallplatte leisten. Heutzutage bieten z. B. in gar detailliertem Vollbild und im Ton ausgezeichnete Youtube-Liveaufnahmen gut positioniert vor der Buehne oder sogar fast inmitten einer Band hineingehend einen direkten Blick auf die Finger der Musiker/innen, was sie und vor allem wie sie es spielen (Beispiel [11]).

In Zeiten der Auftritte probten The Esquires meist nicht, sondern übten neue Stücke kurz vor einem Auftritt dort ein und fügten diese behutsam in das laufende Auftrittsprogramm. D. h. weil es zu laut war, übte man 'trocken' - ohne Verstärker, mit 'simuliertem Schlagzeug' (man trommelte auf einem passenden Gegenstand) und bloßen Stimmen - und spielte einen neuen Song das erste Mal verstärkt zu später Auftrittsstunde mit wenig Publikum, um sich so an die richtige Einstellung an Mikrofon, Verstärkern und Schlagzeug heran zu tasten. So verfuhren die Esquires auch bei wöchentlichen Proben außerhalb der Auftrittszeit, besonders wenn kein Übungsraum zur Verfügung stand, für den - wenn - die Band in der Regel aber keine Miete zahlen musste. Solchen kostenlosen Übungsraum fanden die Esquires immerhin sogar längere Zeit in einer großen Privatwohnung eines Bandmitgliedes, vor allem von Herbst 1964 an in der Vorbereitungszeit eines Programms für die ersten Auftritte ab April 1965, oder quasi der Sommerpause 1966 in einem Reihenhauskeller eines Bekannten. Ausreichend Übungs- oder Probenräume und ihre Kosten sind allerdings bis heute für Bands ein Problem.

Esquires-Nachfolgebesetzungen ca. 1967-69[Bearbeiten]

Aus der Zeit nach der 1964er-67er Stamm- oder Erstbesetzung - ab 1967 bis etwa 1969 mit neuen Besetzungen um den damaligen Bandleader [12] - gibt es über The Esquires ein paar mehr oder minder vage Erinnerungen.

1967 fanden u. a. beachtenswerte Auftritte im damaligen Westdeutschland (Bundesrepublik vor 1990, vor allem in Richtung Niedersachsen und NRW) statt, wohl noch mit dem damaligen 'Band-Bully' ( Foto: parkend Dezember 1966 vor NCO-Club, Andrews Barracks, Berlin-Lichterfelde [13] ). Das Ganze glich wie auch bei anderen Westberliner Beatbands einer Art oft lustigem Intermezzo, aus der damaligen politischen 'Insel' West-Berlin mal heraus zu kommen. Manchmal wurden solche eher exotischen Auftritte sogar Thema in Gottesdienst und Predigt eines zuweilen dörflichen Auftrittsortes. Oder man orderte in den Reisepausen auf einer Autobahn-Raststätte einen Teller 'Buchstabensuppe'. Dann in West-Berlin sollen es vor allem Auftritte am Kottbusser Damm gewesen sein, etwa im Atelier 13 [14] oder gar mal zusammen mit dem Saenger der damaligen The Who [15], Roger Daltrey. - 1967, das Ende der Esquires-Stamm- oder Erstbesetzung und Beginn von Esquires-Nachfolgebesetzungen sowie das Erscheinen von Jimi Hendrix (g, voc) [16] auf der sich entwickelten und nun globalen Rock-Szene, faellt zusammen mit dem quasi 'amtlichen' Ende der Beat-Zeit (oder Zeit der frühen Rockmusik, Anfang etwa 1958, Höhepunkt mit der Beat- oder Beatles-Dominanz ca. 1964-67).

Ende 1968 sah man eine Esquires-Nachfolgebesetzung wohl im Dorfkrug Lichtenrade [17] und 1969 im Quasimodo [18], das vor dem ab etwa den 1970ern bis heute andauernden 'Edel-Outfit' hingegen eine fuehrende APO-Kneipe war ( APO, [19] ) mit einer quasi bunten Palette auftretender Bands.

Weitere Internetseiten über The Esquires[Bearbeiten]