Kant-Kino

Aus Rockinberlin
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Archiv Bernd M. Radowicz

Im August 1975 pachtete Reinhard „Conny“ Konzack das Kino in der Kantstraße 54 in Charlottenburg.

Aus den Veranstaltungen, die von „Conny“ zunächst als zusätzliche Werbung für das Kino gedacht waren, entwickelte es sich zu einem Platz für die innovativen Strömungen der Rockmusik. Mit deutschen Bands wurde der Anfang gemacht. Punk und New Wave spülten jede Menge aufstrebender Musiker auf die Bühne des Kant-Kinos. Weil „Conny“ ein offenes Ohr besaß, fanden auch Künstler jenseits des Rock-Genres, wie Friedrich Gulda und Jeremy Steig, den Weg in die Kantstraße 54.

Ab August 1978 ergab sich eine enge Kooperation mit der Albatros Concert GmbH, wie durch die Verschmelzung der Logos auf dem Handzettel erkennbar ist. In einem Buch Buch mit vielen schönen Fotos wurden 5 Jahre Veranstaltungen dokumentiert.

1983 endete die Ära Konzack. In der Folgezeit wurde umfangreich renoviert, weitere Kinosäle eingebaut und so der ursprünglichen Nutzung als "Lichtspieltheater" zurück geführt.

Erinnerungen[Bearbeiten]

Mit dem Kant-Kino verbinden sich für mich jede Menge persönlicher Erinnerungen. Als Besucher, später als stage-hand und Fahrer, der die Vorverkaufsstellen mit Karten belieferte, eröffnet sich mir die Gelegenheit viele der Auftritte mitzuerleben.--Bernd, der Radowicz 11:54, 20. Jun. 2010 (CEST)

Trivia[Bearbeiten]

Die Simple Minds widmeten dem Kant Kino ein gleichnamiges Stück auf ihrem Album Empires and Dance (1980).

Weblinks[Bearbeiten]


Konzerte im Kant-Kino[Bearbeiten]

Es werden 331 Einträge sortiert nach Namen für das Kant-Kino gefunden:[Bearbeiten]

Berichte[Bearbeiten]

Bericht von Jörg Alisch in Der Abend

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