10. September 2007 Mark Knopfler

Aus Rockinberlin
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10. September 2007 Mark Knopfler
Ort Meistersaal
Uhrzeit 20.00 Uhr
Eintrittspreis frei / Gewinnaktion
Bands/Künstler
Mark Knopfler & Band
Setlist
Mark Knopfler & Band

Anmerkungen von "Sydowski"[Bearbeiten]

Unter dem Titel "Wahre Liebe" berichtete H. P. Daniels im Tagesspiegel:

„Kill To Get Crimson“, das neue Album von Mark Knopfler, erscheint an diesem Freitag. Knopfler selbst erscheint schon vorher zu einem exklusiven Konzert im Berliner Meistersaal – 150 Zuschauer, ein familiärer Rahmen. Mark Knopfler, in dunklen Knitterjeans und Knitterhemd, setzt sich mit einer schwarzen Danelectro-Gitarre, düdelt ein rycooderiges Slide-Intro und ist schon mittendrin in „Donegan's Gone“, seine Hommage an den Skiffle-Musiker Lonnie Donegan aus dem Jahr 2004. Dazu Kontrabass, Akustikgitarre, Schlagzeug, Tasten. Schön.

Knopfler wechselt zur Gibson Les Paul, lässt sie klingen nach schwerem Louisiana-Sumpf mit hypnotischen Riffs über einem einzigen Akkord: „Song For Sonny Liston“. Dann die Geschichte von „Rüdiger“, dem aufdringlichen Berliner Autogrammjäger, von „Golden Heart“, dem erstem Soloalbum nach der großen Ära mit den Dire Straits. Doch jetzt, sagt Knopfler, sei es an der Zeit, etwas Neues zu probieren. Dazu steht er auf, mit der geliebten roten Stratocaster: „Let It All Go“, Sechsachtel-Takt mit Dylan-Einschlag und Reminiszenzen an dessen „Man In The Long Black Coat“. „The Fizzy And The Still“ perlt aus der Strat wie klares Mineralwasser: sprudelig und still eben. Brütend heiß ist es im Saal wegen der Fernsehkameras, die Gitarre verstimmt. Knopfler gibt sie dem Helferlein, steht eine Weile ohne da, doch die entzückten Fans überbrücken die Pause mit tosendem Applaus. Bis die Gitarre zurück ist für das folkige „True Love Will Never Fade“ mit hübschem Nuschelgesang und lässigem Twäng mit Vibratohebel. Noch etwas Folkiges mit irischem Einschlag, und das war's vom neuen Album.

Berichte[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]