Zodiac

Aus Rockinberlin
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Archiv Bernd M. Radowicz

1968 eröffnete der Fotograf Paul Glaser im Haus Hallesches Ufer 32 einen Ort für Folklore, New Orleans Jazz und Literatur. Ein Jahr später übernimmt Conrad Schitzler die Programmgestaltung und schafft so Berlins ersten Underground-Musik-Club. Untergrund im wahrsten Sinne des Wortes, denn das Zodiac befindet sich im Keller — unter den Räumen der Schaubühne am Halleschen Ufer. Um die Theater-Vorstellungen nicht zu stören, beginnen die Konzerte nie vor 23:00 Uhr. Dafür dauern sie oft bis in den frühen Morgen.
Kaum ein Jahr später wird das Zodiac nach einigen Razzien geschlossen. Doch in dieser Zeit bekommen Bands wie Agitation Free, Ash Ra Tempel, Curly Curve und Tangerine Dream Gelegenheit, erste Erfahrungen zu sammeln und ihre Musik zu erproben.

Konzerte im Zodiac

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